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Galerie: Winterbilder Gemeinde Grainet



 Gemeinde Grainet:
 Obere Hauptstraße 21
 94143 Grainet
 Tel. 08585 / 9600-0
 Fax: 08585 / 960096
 E-Mail: info@grainet.de
 Öffnungszeiten:
 Mo.-Do.: 8.00-12.00 Uhr
 und 13.00-16.00 Uhr

 Freitag: 8.00-12.00 Uhr

Kapellen in der Gemeinde Grainet

„Maria Unter den Linden“ zu Oberseilberg

In Oberseilberg empfängt uns eine Dorfidylle mit altem Baumbestand. Zwei hochgewachsene Linden breiten ihre Äste über die schmucke Dorfkapelle von 1906 mit dem Patronat „Maria unter den Linden“ – im Bistum als einzigste.

Das Unterseilberger Kapellenjuwel

An der äußerlich eher unscheinbaren Holzkapelle beim Glaserhof in Unterseilberg würde mancher wohl achtlos vorübergehen. Ihr Interieur aber ist ein Bilderbuch der Volksfrömmigkeit. Vollständig ausgemalt zeigt die Decke etwa in 23 Bildern die Passionsgeschichte Jesu. Wohl 1766 entstanden, wie eine Jahreszahl auf einem Gewölbebalken verrät, hat sich hier ein barockes Kleinod erhalten.

Kapelle-Rehberg-Grainet

Am Graineter Kessel entlang nach Rehberg

Wir wandern  nach Rehberg weiter, wo wir am westlichen Ortseingang sogleich auf einen 1963/64 neu errichteten Kapellenbau stoßen. Vormals stand hier eine kleine Schindelkapelle, die man seinerzeit ans andere Dorfende versetzt hat und der wir als nächstes begegnen. Sie ist der „Schmerzhaften Gottesmutter“ geweiht und enthält ein „Arma-Christi-Kreuz; man schätzt ihr eigentliches Alter auf etwa 150 Jahre.

Unbekannte Vergangenheit: Grablkapelle

Am Weg von Rehberg nach Fürholz treffen wir bei der Ohmühle auf eine Pestsäule von 1639, aus einer Zeit also, in welcher  der Pesttod hierzulande fleißig Ernte hielt. Wenig zu berichten gibt es über eine unscheinbare Holzkapelle, unweit der Ohmühle, über deren Ursprung nicht in Erfahrung zu bringen ist.

St. Florian im Säumerdorf Fürholz

Darstellungen der beiden „Säumerheiligen“ Bischof Wolfgang und dem Hl. Leonhard als Schutzpatron der Bauern und des Viehs, zieren die Altarfenster der Fürholzer Dorfkapelle, seit deren Renovierung 1996. Geweiht ist dieses 1950/51 errichtete Kirchlein jedoch dem Hl. Florian.

Kronwinkel

1950/51 ist es  gewesen, als die kleine Schar der Kronwinkler Dorfleute sich das erste Mal an den Bau einer Dorfkapelle gewagt hatten. 1989 war diese jedoch in einem solch erbärmlichen Zustand, dass nicht einmal mehr eine Restaurierung lohnenswert erschien. So hat man beschlossen, dem Hl. Sebastian als Weihepatron, eine neue Verehrungsstätte zu verschaffen. Seit 1991 bildet eine völlig neue Kapelle nun den Dorfmittelpunkt.

Exenbacher Kapelle 

Exenbach – der Ortsname erinnert an den Flurnahmen „Ohssenbach“ (Ochsenbach) – besitzt nach 2 Holzkapellen und einer Ausführung in Steinbauweise nun eine vierte Kapelle – als Abschluss der Dorferneuerungsmaßnahmen im August 1993 ebenfalls wieder der Gottesmutter feierlich geweiht. Auch diese Kapelle enthält ein Arma-Kreuz.

St. Koloman bei Exenbach

Aus den Dornröschenschlaf gerissen: Hinter dem Dorf Exenbach findet sich die Walfahrtskapelle „Heiligbründl“, Kapelle St. Koloman in Exenbachdem Hl.- Koloman zugedacht. Die Entstehung der Wallfahrt soll bereits auf das Jahr 1656 zurückgehen, ausgelöst durch ein Heiligenbild, welches an dieser Stelle an einem Baum hing. Dieser fiel einem Sturm zum Opfer uns so habe man, nach Überlieferung nach, dort eine Holzkapelle gebaut.
1734 war diese Gebetsstätte fast verfallen, wurde aber Mitte des 18. Jahrhundert erneuert. Eigentlich sind es zwei Gebetsräume übereinander, denn früher war der Eingang von der Talseite her und jene Quelle, die heute neben der Kapelle austritt, entsprang einst neben dem Altar. Bei einer Generalsanierung im Jahre 1990 sind Schablonenmalereien zum Vorschein gekommen, welche man restauriert und ergänzt hat.

Kapelle-VorderfreundorfKapelle in Vorderfreundorf

Ein Zweckbau am Dorfrand: Nach Abriss einer alten, kleinen  Kapelle in Ortsmitte, sorgte man 1960 für einen Neubau am Ortsrand mit angegliederten Leichenhaus. Patronin ist wieder die Hl Maria.




Wallfahrt zum Kohlstattbründl

Der Kohlstattbrunn hat seinen Namen von  jenem Platze, wo in früherer Zeit
die Fürholzer Schmiede ihre Kapelle in KohlstattbrunnKohlenmeiler betrieben hatten. Das älteste Votivbild kündet von der Entstehung  der Wallfahrt: „Im Jahre 1753 sei es gewesen, als Lorenz Seidl auf seinem Kirchgang durch den Wald der Leibhaftige in Form eines schwarzen Hasen begegnete. Mit seinem Gewehr ging er dem Tier nach. Als jedoch in Grainet die Kirchenglocken läuteten, verfluchte der den Hasen, der  ihm nun schwarz unter seinem Arm hervorkam und verschwand“.
Das jetzige steingemauerte Kirchlein mit einer Pieta als Altarbild, besteht seit dem Jahre 1895. Daneben steht eine überlebensgroße Kreuzigungs
gruppe von 1834, welche in einer bescheidenen
Holzkapelle Schutz findet.

Obergrainet-KapelleErstmals eine Kapelle für Pater Rupert Mayer

Obergrainet hat 1988 „Zuwachs“ in Form  eines gelungenen Kapellenneubaues bekommen; er birgt eine Büste von Pater Rupert Mayer, einem Jesuitenpater, der 1987 seliggesprochen wurde und dem sie geweiht ist. Der Kapellenstandort ist darüber hinaus ein Platz zum Rasten und Schauen. Und die herrliche Aussicht begleitet uns auch weiter auf unseren Rückweg nach Grainet hinunter.

Bildergalerie zu Kapellen in Grainet



Veranstaltungen

24.03.2017
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24.03.2017

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen SV Grainet

Gasthaus Heidi u. Hans Paster. 19.30 Uhr



24.03.2017
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24.03.2017

Mitgliederversammlung Kapellenverein Rehberg

im FW-Haus Rehberg. Beginn 19.30 Uhr



25.03.2017
Jahreshauptversammlung Schützenverein Birkenwald mit Neuwahlen ...mehr
25.03.2017

Jahreshauptversammlung Schützenverein Birkenwald mit Neuwahlen

im Schützenheim. Beginn 19.30 Uhr



25.03.2017
Geführte Wanderung ...mehr
25.03.2017

Geführte Wanderung

"Frühling im Graineter Kessel" TP 14.00 Uhr Dorfplatz Grainet. Dauer etwa 3 Std. Wanderführer Volker Hartwig. Anmeldung bis zum Vortag bis 16.00 Uhr. bei Gemeinde Grainet. Tel. 08585/96000. Preis kostenlos. Fernglas und Fotoapparat nicht vergessen!


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