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Galerie: Bilder Gem. Grainet



 Gemeinde Grainet:
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 94143 Grainet
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 Mail: poststelle@grainet.de

 
 Öffnungszeiten:
 Mo.-Do.: 8.00 - 12.00 Uhr
 und 13.00 - 16.00 Uhr

 Fr.: 8.00 - 12.00 Uhr

Vorderfreundorf  


Vorderfreundorf

In einer Urkunde aus dem Jahre 1486 wird der Ort erstmals in Zusammenhang mit Streitigkeiten um Wiesenwässerung und Weidebenutzung mit der älteren Siedlung Exenbach erwähnt. Die Landwirtschaft (Weidewirtschaft) und die Arbeit in den Glashütten - Hobelsberg und Duschlberg - war die Lebensgrundlage für die junge Siedlung „Freindorf“. Bis zur böhmischen Grenze (im Norden) und der rannariedlischen-österreichischen Grenze (im Osten) reichte damals das Wald- und Weideland der viehreichen Freindorfer Bauern. Schon zu Anfang des 16. Jahrhunderts besaßen sie das Weiderecht auf der „großen Haid“ an der böhmischen Grenze. Um 1550 zählte Vorderfreundorf 14 Häuser.

Der „Haidweg“ erlangte beim Einmarsch des kaiserlichen Kriegvolkes nach Südböhmen in den ersten Jahren des Dreißigjährigen Krieges besondere Bedeutung. Vorderfreundorf, welches mehrmals größere Truppenabteilungen beherbergen musste, litt unter diesem marodierenden Soldaten. Darauf lies Fürstbischof Leopold 1619 die „große Schanze“ in Gschwendet erbauen.
Im Jahre 1852 zählte man in Vorderfreundorf 23 Häuser mit 273 Einwohnern. Im Jahre 1900 280 Einwohner und im Jahre 1967 361 Einwohner und 73 Häuser. Seit 1840 hat die Gemeinde Vorderfreundorf eine Größe von 746 ha. Wenn die Gemeinde Vorderfreundorf in ihrem Wappen einen Trifthaken und ein Schälmesser führt, so hängt dies mit einer Betätigung der Einwohner zusammen, die sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelte: die Holztrift.

Bis zur Eingemeindung nach Grainet, 1971 war Vorderfreundorf eine eigene Gemeinde.

Mit 476 Einwohnern ist Vorderfreundorf zur Zeit der drittgrößte Ort in der Gemeinde Grainet.

Das Wappen

Wappen von Vorderfreundorf Vorderfreundorf wurde 1967 durch das Bayerische Innenministerium ein eigenes Gemeindewappen verliehen.

Die amtliche Beschreibung des Wappen:

Geteilt von Silber und Grün; oben ein aus der Teilungslinie wachsender schwarzer Birkhahn. Unten: aus dem Schildrand wachsend schräg gekreuzt ein goldener Trifthaken und ein goldenes Schälmesser.

Der Birkhahn soll auf das vermehrte Wildvorkommen im Gemeindegebiet hinweisen, ebenso auf die Naturschönheiten der Landschaft, in welcher sich der Birkhahn aufhält.

Trifthaken und Schälmesser symbolisieren die im Osterbach ausgeübte Trift.

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Veranstaltungen

28.05.2017
Maiandacht Frauenverein in der Nikolauskirche ...mehr
28.05.2017

Maiandacht Frauenverein in der Nikolauskirche

anschl. Kaffee und Kuchen. Beginn 13.30 Uhr



03.06.2017
Jahresausflug zur Fahnenmanufaktur ...mehr
03.06.2017

Jahresausflug zur Fahnenmanufaktur

Kössinger und Besuch eines Spargelhofes. Frauenverein Grainet. Anmeldung bei den Mitgl. der Vorstandschaft.



13.06.2017
geführte Wanderung in der Haidelregion. ...mehr
13.06.2017

geführte Wanderung in der Haidelregion.

Treffpunkt Hüttenhof Hobelsberg! TP 10.00 Uhr. Teilnahme kostenlos! Dauer ca. 3 - 4 Std. Wanderführer Dr. Eckart Rössler. Anmeldung bis zum Vortag bis 16.00 Uhr bei Hans Michl Gem. Grainet Tel. 08585/96000.



17.06.2017
großes E-Jugend Fussballturnier ...mehr
17.06.2017

großes E-Jugend Fussballturnier

ganztags am Sportgelände des SV Grainet mit Teams aus CZ und FRG/PA. Ausrichter Landkreis FRG mit Euregio.


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